FAQ 2

Wie umfangreich darf ich mein Leistungsangebot kommunizieren?

Im Hinblick auf das Berufsrecht ist es dem Arzt erlaubt, einen objektiven, sachlichen und für die angesprochenen Verkehrskreise nachvollziehbaren und überprüfbaren Vergleich seines Leistungsangebotes zu unterbreiten. Unzulässig dagegen ist Werbung, die irreführend, anpreisend und vergleichend ist.

Besondere Vorsicht sollte der Arzt grundsätzlich bei der sogenannten "vergleichenden Werbung" walten lassen. Eine vergleichende Werbung ist im Unterschied zu früher und nach jetzigem Stand des UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb) aufgrund einer EU-Richtlinie nicht mehr generell verboten. Zwar verbietet das ärztliche Berufsrecht nach wie vor die ver-gleichende Werbung. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Ärzte oder Kranken-hausträger bei ihren Aktivitäten nicht auf die Möglichkeiten einer „ver-gleichenden“ Werbung zurückgreifen dürfen. Von der Verwendung von Superlativen sollte jedoch Abstand genommen werden.